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Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : 150 Jahre Fotografie in Eckernförde
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150 Jahre Fotografie in Eckernförde


Das Jahr 1853 ist von besonderer Bedeutung für die Geschichte der Fotografie in Eckernförde: Der wandernde Daguerreotypist Heinrich Hess bietet seine Fähigkeiten auf dem Gebiet der Fotografie an, und zeitgleich entschließt sich der Eckernförder Maler Johann Friedrich Theodor Baasch, ein fotografisches Atelier einzurichten. Bereits 1860 ist der Autodidakt Baaasch soweit, durch einen Umbau seines Hauses ein erstes, den fototechnischen Anforderungen entsprechendes Atelier zu bauen. Bis zu seinem Tod 1872 ist er dann als Foto-Porträtist tätig.

Atelier HaltermannEtwa ab den frühen 60er Jahren treten weitere Fotografen in Eckernförde in Erscheinung, die ihm Konkurrenz machen: Heinrich Köhn, Heinrich Völlner und Wilhelm Hansen. Baasch stirbt überraschend früh 1872, die drei anderen spielen ab den 80er Jahren in Eckernförde keine Rolle mehr. Neue Namen treten auf, darunter Friedrich Baasch, Jörgen Christensen, Heinrich Otto Jöhnk und schließlich Georg Haltermann, aber nur Baasch und Haltermann erweisen sich als standfest und tragen die Fotografie in das neue Jahrhundert. Bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts ist es dann Walter Baasch, der die berufsmäßige Fotografie auf hohem Niveau hält.

150 Jahre Fotografie in Eckernförde zeigt ein vielfältiges Bild der Möglichkeiten, die in dem neuen Medium stecken und widmet sich den Berufsfotografen, zu deren Hauptaufgaben das Porträt für jede Gelegenheit zählt: Kinder, Erwachsene, Paare, Familien, Gruppen, Vereine usw. lassen sich im Bild verewigen. Mit dem Aufkommen der Ansichtskarte, die sich um die Jahrhundertwende durchsetzt, bietet sich die einmalige Chance, mit Landschafts- und Architekturaufnahmen einen neuen Bildmarkt zu erobern. Dabei gibt es zahlreiche unbekannte oder weniger bekannte Fotografen zu entdecken, wie das nebenstehende Verzeichnis und die Bildbeispiele der Ausstellung zeigen. Fazit: Walter Baasch, der wohl den meisten Eckernfördern zumindest namentlich bekannt ist, war nur einer von vielen Fotografen, wenn auch vielleicht der Begabteste.

An die historische Ausstellung angegliedert ist eine Sonderschau des Fotoclubs Eckernförde zum Thema "Eckernförde". Gezeigt werden im Museum und in der Eckernförder Bank rund 60 Fotoarbeiten der letzten Jahre von Mitgliedern des Fotoclubs. Das Publikum entscheidet über die besten drei Bilder dieser Sonderschau, die prämiert werden (Sponsor: Eckernförder Bank).

Das Foto zeigt das Fotoatelier von Georg Haltermann im Hause Kieler Straße 36 um die Jahrhundertwende 1899/1900 (Privatbesitz; Abb. mit freundl. Genehmigung des Eigentümers)

info

Laufzeit: 9. November 2003 bis 4. Januar 2004

Öffnungszeiten: Di - Sa und feiertags 14.30 - 17 Uhr, So 11 - 17 Uhr, 24., 25., 31.12. und 1.1. geschlossen

Publikationen:

6 Museums-Sammelblätter je 0,50 Euro, alle 6 en bloc 2,50 Euro

Begleitende Veranstaltungen:

Treffpunkt Museum: Kunst im Gespräch am 19. November um 15 Uhr mit Dagmar Rösner M.A.



 

 
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