Museum Eckernförde 
Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : "Spiel, Traum, Fantasie" - Wiederbegegnung mit Bildern von Carl Lambertz (1910 – 1996)
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"Spiel, Traum, Fantasie" - Wiederbegegnung mit Bildern von Carl Lambertz (1910 – 1996)

Dem 1996 am Wittensee verstorbenen Maler Carl Lambertz widmet das Museum Eckernförde jetzt eine Ausstellung, die 23 Gemälde und Graphiken aus rund 25 Jahren seines Schaffens versammelt. Es sind z. T. Arbeiten, die der Künstler zu Lebzeiten nicht verkaufen wollte, da sie ihm von besonderer Wichtigkeit in seinem Werk, das er nach dem Zweiten Weltkrieg neu begonnen hatte, erschienen.

Der gebürtige Düsseldorfer, der in der Nazizeit nur knapp dem Tode entronnen war, verlor sein frühes Schaffen durch die Bombenzerstörung seines Düsseldorfer Ateliers. Er kam 1941 nach Eckernförde und baute sich nach dem Krieg ein Atelierhaus in Groß Wittensee mit Blick auf den See. Es entstanden surreal poetische, später träumerisch-fantasievolle Arbeiten, in denen Zeitkritik ironisch gebrochen durchscheint. Er bleibt ein Einzelgänger, der sich nicht in Kunst-Schubladen pressen lässt.

Sein Werk ist vielfältig, was trotz der thematischen Eingrenzung der Ausstellung deutlich wird. Der Journalist Rolf Gaska schrieb einmal: "In seinen kolorierten Zinkätzungen gehen Ornament und Figur, Muster und Gegenstand, reale und phantastische Welt eine teils lustig-skurrile, oft aber auch hintersinnig-symbolische Verbindung ein."

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Laufzeit:  24. September bis 29. Oktober 2006

Öffnungszeiten: Di – Sa 10 bis 12.30 und 14.30 bis 17 Uhr, So 11 bis 17 Uhr

Publikationen:
Zur Ausstellung erscheint ein Museumssammelblatt (0,50 Euro). An der Kasse sind ferner noch ältere Bücher von und über Carl Lambertz sowie vier verschiedene Kunstdrucke erhältlich.


 

 
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