Museum Eckernförde 
Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : Gerhart Bettermann - In Schwansen und der Welt zuhause
sonder 
ausstellung 

 

sonderausstellung

Gerhart Bettermann - In Schwansen und der Welt zuhause

Bettermann

Der Maler und Graphiker Gerhart Bettermann (1910–1992), aus Leipzig stammend, kam in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Schleswig-Holstein und ließ sich hier nieder, obwohl er eigentlich nur vor der drohenden Verfolgung durch die Nationalsozialisten vorübergehend abtauchen wollte. Es war die rauhe Landschaft des Nordens, zunächst der Nordsee, später der Ostsee, die ihn faszinierte und der er sich in Holz- und Linolschnitten und in seiner Malerei zuwandte.

Nach dem 2. Weltkrieg musste er – auch künstlerisch – einen Neuanfang suchen und tat dies mit dem Bau eines Atelierhauses in Winnemark an der Schlei. Auf Reisen in den Süden, mit denen er sein Vagabundenleben der frühen 30er Jahre in geordneter Form wieder aufnahm, entstanden vor allem in den 50er und 60er Jahren zahlreiche Landschaftsbilder, in denen er neue Gestaltungsmöglichkeiten ausprobierte. Aber auch die heimische Landschaft wurde zum Gegenstand seines Schaffens. In den 70er Jahren widmete er sich in seinen Graphiken, meist Lithographien, zeitkritischen Themen.

Er gehörte zu den Gründern des Landesberufsverbandes bildender Künstler Schleswig-Holsteins, setzte sich vielfältig für die Interessen der Künstlerschaft ein und regte den Bau des Brunswiker Pavillons in Kiel als Zentrum und Ausstellungsbau des Künstlerverbandes (BBK) an.

In einer Ausstellungskooperation mit dem Künstlermuseum Heikendorf und dem Kunsthaus Hänisch in Kappeln, die den "ganzen" Bettermann aus Anlass seines 100. Geburtstags mit verteilten Schwerpunkten vorstellen möchte, zeigt das Museum Eckernförde einen konzentrierten Blick auf den Landschafter Gerhart Bettermann, beginnend bei den Graphiken und Malereien seiner Ägypten- und Südosteuropareisen der 30er Jahre über die Italien- und Jugoslawienreisen der 50er und 60er Jahre bis hin zu den hiesigen Motiven der frühen 80er Jahre.

Im Zentrum steht die Eckernförde-Mappe, deren acht Linolschnitte erstmals 1952 veröffentlicht wurden. Wir zeigen Exemplare einer jüngeren Ausgabe, die auf besserem Papier wohl in den 70er Jahren neu aufgelegt wurde.

Abb.: Mostar, undat., Öl/Malpappe, 49 x 118,5 cm, sign. u. li.: G. Bettermann, Museum Eckernförde Inv. Nr. 2009/67 (Aufnahme: Museum Eckernförde)

info

Laufzeit: 31. Januar bis 14. März 2010 (Eröffnung 31. Januar 2010, 11.30 Uhr)

Öffnungszeiten:
di – sa 14.30 – 17 Uhr, so 11 – 17 Uhr

Publikationen:
Zur Ausstellung erscheinen 2 Museumssammelblätter (je 0,50 Euro)

Begleitende Veranstaltungen:
Führungen am 11. Februar um 15.00 Uhr, am 4. März um 15.00 Uhr und am 14. März um 11.30 Uhr


 

 

 




 

 
Museum Eckernförde DAS MUSEUM
Startseite
Leitbild
Informationen für Ihren Besuch
Vorträge
Kostümführungen
Neu im Museum
Veröffentlichungen
Geschichte
Museumsverein Eckernförde e. V.
AUSSTELLUNGEN
Sonderausstellungen
Stadtgeschichte
Leben damals
Das besondere Museumsstück

ARCHIVE
Carl Bössenroth-Archiv
Max Streckenbach-Archiv

Das Museum Eckernförde ist Mitglied im Deutschen Museumsbund und im Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg und beteiligt sich an digiCULT.

Kontakt | Impressum

Die Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. © 1999-2013 Museumsverein Eckernförde e. V.