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Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : Anja Klafki, Kimberly Horton, Helge Emmaneel: "Landschnitte"
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Anja Klafki, Kimberly Horton, Helge Emmaneel: "Landschnitte"

Zwei Künstlerinnen, ein Künstler - drei Positionen, die sich um das Thema Landschaft im weitesten Sinne drehen.

Anja Klafki, 1967 in Eckernförde geboren, ist heute als Künstlerin und Lehrbeauftrage an der Hochschule für Technik in Stuttgart tätig. Ihre "Landschaften", die wie aus dem Nebel auftauchende schemenhafte Umrisse wirken, entstehen - durchaus nach Fotografien - im Atelier als Radierungen, Hoch- oder auch Prägedrucke. Dabei arbeitet sie abseits traditioneller Radiertechniken mit Hammer, Zange, Stechbeitel oder Cutter auf Zink- und Kunststoffplatten und mit Faser- oder Prägetapeten. Ihre neueren Arbeiten zum Thema "Raps" kontrastieren gelbe Farbflächen mit linearen Gebilden, die man "als Urformen von Küsten- und Gebirgslandschaften lesen kann" (Christina Dongowski im ausstellungsbegleitenden Sammelblatt).

Auf erstaunliche Weise korrespondieren die Fotoarbeiten von Helge Emmaneel, 1969 in Essen geboren, mit denen der Grafikerin: seine unscharf wirkenden Landschaften sind - wenn auch in gewisser Weise typisch - topographisch nicht bestimmbar. "Es sind offene Bühnen, Projektionsräume, allerdings keine Räume, die bespielt, genutzt, besiedelt werden." (Rüdiger Giebler im ausstellungsbegleitenden Sammelblatt). Es sind uns bekannt scheinende Landschaften, solche, an die wir uns zu erinnern glauben, aber wir können sie nicht benennen, auch, weil der Mensch in ihnen nicht vorkommt.

Kimberly Horton dagegen "nimmt uns mittels räumlicher Collagen, Fotos und langsam vorbeiziehender Videobilder mit auf eine Reise durch die Landschaft" (Mette Kit Jensen im ausstellungsbegleitenden Sammelblatt). Ihre Fotografien zeigen Orte, die durchaus als ideale Landschaften, als "Idyllen", betrachtet werden könnten, wäre da nicht die Brechung dieser Idee durch das Medium: "Es ist die Bewegung im Gegenspiel zum Fehlen von Bewegungsabläufen, die die Erfahrung des Betrachters bricht und ihm einen tieferen Einblick gönnt" (Mette Kit Jensen). Es sind längere Belichtungszeiten, die Verschwommenheiten erzeugen, oder die Bewegung der Filmkamera, die aneinandergereihte Fotografien in Sequenzen zum scheinbaren Film verschmelzen lässt.

info

Laufzeit: 29. Januar bis 11. März 2012

Öffnungszeiten:
Di - Sa 14.30 bis 17 Uhr, So 11 bis 17 Uhr
 

Publikationen:
Drei Museumsblätter sind zum Preis von jeweils 0,50 Euro erhältlich.


 

 

 




 

 
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