Museum Eckernförde 
Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : "Augen Blicke" - Carl Rudolph Fiebig 1812 - 1874
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"Augen Blicke" - Carl Rudolph Fiebig 1812 - 1874

Als letzten der bekannteren Eckernförder Künstler des 19. Jahrhunderts, nach Friedrich Thöming sowie Vater und Sohn Hans Friedrich und Johann Friedrich Theodor Baasch, zeigen wir in diesem Sommer den Porträtmaler Carl Rudolph Fiebig. Anlass ist sein 200. Geburtstag.

FiebigEin Sohn zweiter Ehe des Malers Andreas Hinrich Fiebig kam er 1832 an die Kopenhagener Akademie, wo er bei J. L. G. Lund (und wohl auch bei C. Eckersberg) eine solide Ausbildung erhielt. Ein Selbstbildnis aus dem Jahre 1834, das bis vor kurzem unbekannt war und sich jetzt im Besitz des Museums Eckernförde befindet, zeigt ihn selbstbewusst im Alter von 22 Jahren. Er verlegte sich in der Ausbildung bei Lund auf das Porträtfach, wo er es zu ansehnlichen und gekonnten Werken brachte, die ihm auch Kontakt zum dänischen Königshaus verschafften.

Zu seinen Auftraggebern, die über ganz Dänemark und Schleswig-Holstein verteilt waren, gehörten Ärzte, Offiziere, Gutsbesitzer, Schriftsteller, vielfach auch deren Gattinnen, aber auch Freunde und Verwandte. Es gibt aber auch Kinderbilder, deren Charakter zwischen Porträt und Genrebild schwankt, und auch ein paar Stillleben, die man wohl eher als ungeliebte Auftragswerke ansehen muss. Nachweisbar sind auch zwei Altarbilder in Dänemark, deren Beeinflussung durch Lunds religiöse Malerei nicht zu übersehen ist.

Das Museum zeigt rund 30 Arbeiten Fiebigs, darunter ein feines Kinderbild aus dem Jahre 1846 aus dänischem Privatbesitz sowie je ein Porträtgemälde seiner Lehrer Lund und Eckersberg sowie Zeichnungen und Gemälde eines wenig bekannten Eckernförder Malers, Andreas Reuther (1819 – 1874), aus dessen Studienzeit in Kopenhagen, stellvertretend für Fiebigs ganz ähnliche Ausbildung wenige Jahre vorher.

Abb.: Carl Fiebig, Porträt Dorothea Toosbuy, geb. Vollbehr, 1859, Öl/Lwd., 40,5 x 32,3 cm; Museum Eckernförde Inv. Nr. 2011/70

info

Laufzeit: 1. Juli bis 26. August 2012 (Eröffnung am 30. Juni 2012 um 18.30 Uhr)

Öffnungszeiten:
Di - Sa 10 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 17 Uhr, So 11 bis 17 Uhr
 
Publikationen:
Ein Museumsblatt zum Preis von 0,50 Euro.


Der Katalog zur Ausstellung und zum Werk des Künstlers kostet 10 Euro.

Begleitende Veranstaltung:

Führungen am
5. Juli, 15.30 Uhr, 17. Juli, 18.00 Uhr, 24. Juli, 15.30 Uhr und 11. August, 15.30 Uhr.

Finissage am 26. August 2012 um 15.30 Uhr

 

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