Museum Eckernförde 
Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : Arthur Götting (1899 - 1975), Zeichnungen, Entwürfe: Fragmente eines Werks
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Götting
Arthur Götting (1899 - 1975), Zeichnungen, Entwürfe: Fragmente eines Werks

Eine Ausstellung als Spurensuche: der Zeichenlehrer und Bildhauer Arthur Götting hat nur wenige Arbeiten hinterlassen. Im öffentlichen Raum finden sich bildhauerische Werke in Preetz und in Eckernförde, in einem Museum gab es bislang nur die keramischen Arbeiten im Kieler Stadtmuseum.

Frauenporträt
Frauenporträt (Gelbes Kleid), 1923 oder 1928 (?), Pastell, 47 x 32,6 cm

Im Frühjahr 2013 konnte das Museum Eckernförde nun eine Transportkiste mit zahlreichen Zeichnungen, Aquarellen, Pastellen und Entwürfen aus Privatbesitz erwerben, die den Umfang von Arthur Göttings Werk ein wenig erweitern, aber noch viele Fragen offenlassen. 1899 in Preetz/Holstein als Sohn eines Gastwirts geboren begegnet er uns schon 1921 mit den Darstellungen für Notgeldscheine seine Heimatstadt, aber auch der Gemeinde Norddorf auf Amrum und der Stadt Leer/Ostfriesland. Seine Ausbildung zum Zeichenlehrer absolvierte er an der Kieler Kunstgewerbeschule (heute Muthesius-Kunsthochschule) u. a. bei dem Bildhauer Prof. Franz Blazek. In dieser Zeit entstand die Mehrzahl der im Nachlass-Konvolut enthaltenen Zeichnungen. 1927 schloss er das Studium mit dem Zeichenlehrerexamen ab, 1929 holte er das Werklehrerexamen in Hildesheim nach.

Als Lehrer kam er 1929 an das Reform-Realgymnasium Eckernförde (heute Jungmannschule), wo ihm aber nur acht Dienstjahre vergönnt waren. Wegen seiner Frau Klara, geb. Kaufmann, die aus einer jüdischen Göttinger Arztfamilie stammte, schickten ihn die Nationalsozialisten 1937 in den Ruhestand. Krieg und Holocaust überstanden beide mit viel Glück in Göttingen. Arthur Götting betrieb laut Adressbuch in den Nachkriegsjahren bis um 1960 ein Bildhaueratelier, doch haben sich bis heute keine Arbeiten jener Zeit finden lassen. 1972 starb seine Frau, 1975 er selbst in Göttingen.

Die Spurensuche geht weiter.

info

Laufzeit

28. April bis 9. Juni 2013


Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag
10 - 12.30 Uhr und 14.30 - 17 Uhr

Sonntag
11 - 17 Uhr

an Feiertagen
14.30 - 17 Uhr

 
Publikationen

Ein Museumsblatt zum Preis von 0,50 Euro.

Begleitende Veranstaltungen

15. Mai 2013, Führung um 15 Uhr

9. Juni 2013, Finissage, Führung um 15.30 Uhr

Dauer der Führungen jeweils ca. 45 Minuten. Es führt Museumsleiter Dr. Uwe Beitz.

 

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