Museum Eckernförde 
Museum Eckernförde : Sonderausstellungen : Gerald Eckert - Nahtstelle über dem Nichts. Tuschezeichnungen und zwei Videos.
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Gerald Eckert
Gerald Eckert – Nahtstelle über dem Nichts. Tuschezeichnungen und zwei Videos.

In der Zeit vom 2. Februar bis 16. März 2014 zeigt das Museum Eckernförde eine Sonderausstellung mit neuen Tuschezeichnungen und Videos des in Eckernförde lebenden Komponisten und Künstlers Gerald Eckert. Es ist seine dritte Ausstellung in unserem Hause. Der 1960 in Nürnberg geborene Eckert kam im Jahr 2000 als Stipendiat des Schleswig-Holsteinischen Künstlerhauses nach Eckernförde. Seitdem lebt und arbeitet er in dieser Stadt. Der international angesehene und gefragte Komponist Neuer Musik hatte zuletzt eine Professur für Komposition an der Chung-Ang University in Seoul/Anseong (Südkorea) inne, die zu den besten und angesehensten Universitäten in Südkorea zählt. 

Gerald Eckert muss man als künstlerisches Multitalent bezeichnen. Neben seiner Kompositionstätigkeit leitet er - zusammen mit der Flötistin Beatrix Wagner - das in Schleswig-Holstein angesiedelte ensemble reflexion K und arbeitet seit 1989 auch bildkünstlerisch. Es erschienen bereits drei Kataloge zu Ausstellungen, u.a. auch im Museum Eckernförde 2005 und 2006.

In dieser neuen Ausstellung tritt er uns als Grafiker gegenüber und präsentiert neueste Arbeiten der letzten Jahre, insbesondere aus den Zyklen "Olevano Romano" (2010) und "Korea" (2012/ 13). In diesen reduzierten, komprimierten Tuschezeichnungen, die aus seiner unmittelbaren Tätigkeit als Komponist heraus entstehen, erweist er sich als außergewöhnlicher Künstler, der keine Vorbilder für sein Schaffen benötigt.

Man könnte von musikalischen Emanationen sprechen, die ihre Manifestation in der grafischen Umsetzung auf Papier finden. Soll heißen: Die Zeichnung orientiert sich nicht an Gesehenem, sondern entsteht im Sinne einer musikalisch-kompositorischen Schöpfung. Hierin unterscheiden sich Eckerts grafische Arbeiten von Zeichnungen anderer Künstler, deren Wirken sich auf die sichtbare Wirklichkeit bezieht.

info

Laufzeit

2. Februar bis 16. März 2014, Eröffnung am 1. Februar 2014 um 18.30 Uhr


Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag
14.30 - 17 Uhr

Sonntag
11 - 17 Uhr
 
Publikationen

Zur Ausstellung erscheinen ein Katalog und ein Museums-Sammelblatt.

Begleitende Veranstaltungen

14. Februar 2014, 18 bis 19 Uhr,
Führung durch die Ausstellung mit Gerald Eckert (geöffnet von 17.45 - 19.15 Uhr)

14. Februar 2014, 20 Uhr,
Konzert in der St.-Nicolai-Kirche mit Werken für Flöte und Schlagzeug sowie Violoncello u.a. von Gerald Eckert

16. März 2014, 15.30 Uhr Finissage mit Künstlergespräch Eckert/Beitz

 

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