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Museum Eckernförde : Sonderausstellungen
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29. April bis 5. August 2018
Landschaft voll Licht und Farbe. Die Künstlerkolonie Nidden

Wie an vielen Orten Europas gründete sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch im Fischerort Nidden auf der Kurischen Nehrung eine Künstlerkolonie. Keine umweht jedoch ein so großer Mythos, der mit der wechselvollen Geschichte des damals ostpreußischen Ortes Nidden (heute das litauische Nida) zusammenhängt. Namhafte Impressionisten und Expressionisten trafen hier aufeinander und verfielen der Landschaft zwischen der rauen Ostsee und dem ruhigen Kurischen Haff. Die gewaltige Kraft der Natur, die riesige Wanderdünen bildete und Orte ganz im Sand versinken ließ; das vom Meer abhängige Leben der Fischer mit ihren markanten Booten; die geheimnisvollen Elche – all das waren Motive, die die Künstler auf ihre Bilder bannten.

Doch vor allem das Licht und die Farben der künstlerisch lange Zeit unerschlossenen Region prägte die Werke von Künstlern wie Ernst Bischoff-Culm, Karl Eulenstein, Hans Julius Kallmeyer, Carl Knauf, Heinrich Rudolf Krauskopf, Ernst Mollenhauer, Max Pechstein, Arwed Seitz, Hermann Wirth oder Edith Wirth-Suckau. Höchste Aufmerksamkeit erfuhr der Künstlerort, als sich Thomas Mann dort 1930 ein Sommerhaus errichtete. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete auch das künstlerische Leben in Nidden – doch in der Fantasie manches Künstlers lebten die Eindrücke noch fort. Die Ausstellung zeigt Leihgaben aus der Sammlung Dr. Bernd Schimpke und dem Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg. [mehr über diese Ausstellung]


19. August bis 14. Oktober 2018
Wildnis Eiche. Fotografien von Solvin Zankl
Ausstellung in Kooperation mit dem Green Screen Festival und GEO

Artenvielfalt ist das Thema des diesjährigen Green Screen Naturfilm-Festivals in Eckernförde. Der in Kiel lebende studierte Meeresbiologe und preisgekrönte Naturfotograf Solvin Zankl trägt zu diesem Thema mit einem eindrucksvollen Foto- und Buchprojekt bei. Zankl erforscht mit seiner Kamera den faszinierenden Kosmos der Eiche, die von ihrer oft ausladenden und weithin sichtbaren Krone bis hinunter zu ihrem borkigen Fuß Tieren und Pflanzen Lebensraum und Nahrung gibt.

Eichen, die für Stärke, Kraft und Stolz stehen, können viele hundert Jahre alt werden, und beinahe Jeder wird in seiner Umgebung eine Eiche finden. So vertraut uns dieser Baum also ist, so fremd erscheint er uns dann doch, wenn wir mit Solvin Zankl entdecken, was und wer sich alles in diesem Baum versteckt: ob Moose, Flechten oder Pilze, von der kleinsten Spinne und zarten Raupe über wehrhafte Käfer bis hin zu Vögeln mit prachtvollen Gefiedern und – natürlich – auch dem Eichhörnchen! Die Ausstellung richtet sich an jeden Museumsbesucher und jeden Naturfreund, vor allem aber an Familien und Schulklassen.  [mehr über diese Ausstellung]

28. Oktober 2018 bis  6. Januar 2019
Wilhelm Lehmann. Zum 50. Todestag
Ausstellung in Kooperation mit der Wilhelm-Lehmann-Gesellschaft

Am 17. November 2018 jährt sich der Todestag Wilhelm Lehmanns zum 50. Mal. Dieses Datum nehmen wir zum Anlass, dem Dichter eine Sonderausstellung zu widmen. Sie bildet den Abschluss eines Lehmann-Jahres, das anlässlich des Geburtstages am 4. Mai mit den Lehmann-Tagen beginnt. Die Ausstellung geht den Stationen von Leben und Werk Wilhelm Lehmanns nach, der den größten Teil seines Lebens als Lehrer und Schriftsteller in Eckernförde verbrachte.

1923 mit dem Kleist-Preis, 1951 mit dem Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein und 1957 mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, um nur einige zu nennen, sind Lehmann für ein schriftstellerisches Schaffen auf der Höhe seiner Zeit zahlreiche Ehrungen zuteil geworden. Seine dichterische und lyrische Begabung wurde von Zeitgenossen gerühmt. Heute engagiert sich die Wilhelm Lehmann-Gesellschaft, das Andenken des Dichters zu pflegen und sein Werk bekannt zu machen.

Mit audiovisuellen Mitteln und einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, das sich an alle Altersgruppen vom Junior bis zum Senior richtet, will die Ausstellung Lehmanns Werk in die Jetztzeit holen: Wer möchte z. B. mit Lehmanns Augen durch die Natur gehen oder selber einmal ein Gedicht verfassen? Wie klingen seine Werke, wenn man sie heute vorträgt oder musikalisch interpretiert? Neben Lesungen oder Vorträgen sollen Projekte mit Schulklassen das Verständnis für Lehmanns Werk, für Lyrik und Prosa wecken.

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